Ersticken und Strangulieren

Gefahren die von Halsbändern und Co ausgehen

Halsbänder stellen ebenfalls eine ganz drastische Gefahr drinnen wie draußen dar. Die Schnurrhaare geben der Katze Informationen über Distanzen zu Gegenständen. Passt der Kopf und die Schnurrhaare hindurch, so denkt die Katze, ist die Öffnung oder der Durchgang auch groß genug für den Rest der Katze. Dies führt dazu, dass die Katze, bleibt sie mit dem Halsband an etwas hängen, instinktiv versucht weiter geradeaus zu gehen anstatt zurück. Durch die Bewegung nach vorne stranguliert sich die Katze. Bei dem Versuch sich aus dem Halsband zu befreien wird die Katze versuchen durch den Engpass zu klettern. Sie wird also versuchen ihre Vorderpfoten durch das Halsband zu strecken um Durchzusteigen. Damit wird ihre Lager immer misslicher, der Druck auf den Hals wird immer stärker und gleichzeitig knebelt sich die Katze immer mehr. Es kommen Verletzungen der Vordergliedmassen, der oberen Halswirbelsäule hinzu. Eine Todesfalle[1].

Bitte beachten Sie, dass diese Gefahr von allen Halsbändern ausgeht, auch von Floh-und Zeckenhalsbändern, und von sogenannten Sicherheitshalsbändern, die sich bei starker Belastung an einer Sollbruchstelle öffnen sollen. Wer seiner Katze ein Halsband mit Glöckchen anziehen will, zum Schutz der Singvögel, darf beruhigt darauf verzichten. Nach einer kurzen Gewöhnungszeit, weiß die Katze sich so zu bewegen, dass das Glöckchen beim Lauern und Schleichen nicht mehr bimmelt. Der Frühwarneffekt ist verpufft, aber Ihre Katze ist, gerade im Freien, in großer Gefahr.

Ähnlich tragisch verlaufen Unfälle mit Plastiktüten. Verstauen Sie Plastiktüten sicher und unzugänglich für die Katze. Papiertüten sind eine große Bereicherung für die Katze, aber vergessen sie bitte nicht die Handschlaufen zu durchtrennen, dann auch da kann sich ein Katzenkopf drin verheddern.