Grundregeln zur Katzenhaltung:

Wenn Sie voll berufstätig sind oder länger als 10 Stunden außer Haus sind, sollten Sie sich immer zwei Katzen anschaffen oder keine.

Auch für Freigänger steht die soziale Bindung zu den Menschen an erster Stelle. Freigang ersetzt dieses soziale Bindungsbedürfnis nicht!

Es sollten nie mehr Katzen in einem Haushalt leben als streichelnde Hände vorhanden sind.[1]
Ab zehn Katzen in einem Haushalt ist davon auszugehen, dass mindestens ein Tier unsauber ist.

Man sollte immer ein Zimmer mehr haben als Katzen im Haushalt leben, um zu gewährleisten, dass sich die Katzen immer aus dem Weg gehen können.

Jede Katze, aber vor allem eine Wohnungskatze benötigt täglich, artgerechte Beschäftigung. Katzen sind intelligente neugierige Wesen, deren Alltag der Mensch interessant gestalten muss.

Eine Wohnungskatze benötigt mindestens 60 m² und einen katzensicheren Balkon.

Jede Ressourcen (Toilette, Wasserstelle, Futter-, Aussichts- und Schlafplatz, Rückzugsort, Spielzeug etc.) muss einmal mehr vorhanden sein, als Katzen im Haus wohnen. Die magische Katzenformel lautet: Ressourcenanzahl = Katzen +1



[1]Vgl. Sabine Schroll „Aller guten Katzen sind…? Der Mehrkatzenhaushalt