Neues von Herta, Chandro, Kira, Dominique und Sofie

Eine weitere gute Nachricht haben wir aus Zimmer drei zu berichten. Endlich hat sich jemand für die süße Kira gefunden. Uns allen tat Kira unendlich leid, nach dem sie sich auf den Kleiderschrank zurückgezogen hatte und dort auch nicht mehr herunter kam, wenn sie auf die Toilette musste. Tschüss Kira!

Nach Kiras Auszug wurden Herta, Chandro, Dominique und Sofie vier neue Mitbewohner zugeteilt.

Lucy, die rote Mama, der Kitten aus dem Hundepensionshaus 3 sitzt ängstlich zusammen gekauert unter der Heizung und weiß nichts mit der neuen Situation anzufangen. Bislang habe ich noch keinen Zugang zu ihr gefunden.

Eine der drei neuen Dreifarbigen, Marga, Biene und Elli hingegen kommt aufgeregt, aber ängstlich angerannt, um auch ein bisschen Huhn abzubekommen. Dann faucht sie mich an schnappt sich schnelle ein Stück Huhn und verschwindet wieder unter dem  abgehängten Stuhl.

Große Fortschritte hat Chandro gemacht, er ist jetzt öfter im Zimmer, wenn ich komme, liegt sogar manchmal entspannt auf dem Bett und genießt es sehr, wenn ich ihn streichele. Er gibt mir Köpfchen, dreht sich um sich selbst, macht einen Buckel und richtet seinen Stummelschwanz auf. Ich bin sehr froh über seine Freundschaft.

Auch Herta hat alle Turbolenzen verdaut. Sie hat einen Lieblingsplatz unter einem kleinen Tischchen. Dort spielen wir auch mit der Gerte oder der Federangel, sie spielt ausgelassen und kullert sich sogar auf den Rücken um mit ihrer Beute zu spielen. Ich hoffe, dass wir im neuen Jahr bald jemanden finden, der Herta so toll findet wie ich.

Im Zimmer gehen alle Dominique aus dem Weg oder halten einen geflissentlichen Abstand zu ihm. Dominique ist noch immer sehr hektisch und schreckhaft. Er schlägt noch hin und wieder nach mir, wenn er die Situation nicht einordnen kann. Gelegentlich beißt er auch, rennt dann aber erschrocken weg. Seine Zimmergenossen, werden eigentlich nur attackiert, wenn es um Hühnchen geht, oder wenn seine Individualdistanz unterschreiten, bzw. sie ihm nicht schnell genug aus dem Weg gehen. Er verfolgt aber niemanden und ich habe auch nicht gesehen, dass er jemanden tyrannisiert. Im nächsten Jahr habe ich mir fest vorgenommen mit ihm und Schimelek regelmäßig zu arbeiten.

Die kleine schwarze Sofie kommt jetzt auch öfter ins Zimmer und in Reichweite meines Huhns. Auch sie knurrt und faucht wegen meiner Anwesenheit oft, ist aber hin und her gerissen, wegen der leckeren Dinge sie ich immer dabei habe.

PS: Kaum zu glauben aber Herta hat gestern das Herz von einem jungen Paar erobert und durfe als Zweitkatze ausziehen. Tschüß Herta!