Erste Streicheleien

Es hatte so viele Notfälle gegeben, dass ich meine Langzeitpatienten etwas vernachlässigt hatte. Mit einem schlechten Gewissen und Knuspertaschen bewaffnet setzte ich mich wieder an den gewohnten Platz. Die Pensionstiere waren zwischenzeitlich wieder von Ihren Besitzern abgeholt worden. Ich war gespannt, ob etwas passieren würde. In gewohnter Weise kraschpelte ich mit der Gerte unter diversen Decken, Kommoden und Stühlen. Tom kam als erster unter einer Bank hervor, streckte sich ausgiebig, gähnte drehte sich in meine Richtung und blinzelte. Ich hielt im den ausgestreckten Zeigefinger entgegen und er kam wie selbstverständlich auf mich zu und ließ sich kraulen. Er warf sich auf den Boden und rollte sich sogar auf den Rücken, damit ich seinen Bauch kraulen konnte.

Tom schmust

Terry kam auch aus seinem Versteck und war erwartungsgemäß mehr an den Spielzeugen, die ich mit gebracht hatte interessiert. Ich wirbelte die Federangel durch die Luft und freute mich, wie die beiden, nach der Enge ihres vorhergehenden Zuhauses, nun tatsächlich frei und unbefangen spielten, bei weitem nicht so wild und temperamentvoll wie Silla und Karlie, aber die Vorsicht fiel langsam von ihnen ab. Zur Krönung des Tages kam auch Terry auf meinen ausgestreckten Zeigefinger zu und beschnupperte ihn