neue Perspektiven & neue Gesellschaft – Mia, Floh und Paul ziehen um

Auch diese Drei durften nun Anfang des Monats umziehen und bewohnen ein neues Zimmer im Katzenhaus. Zu ihnen dazu gekommen sind:
Aisha (grautiger, weiblich kastriert, 2005, Mutter von Sabrina und Milo),
Sabrina (schwarz-weiß weiblich 07/11) und
Milo (schwarz männlich 07/2011).
Mia, Floh und Paul sitzen in der linken Hälfte des Zimmers unter einem Bett, als ich mich vorbeugte, um darunter zu schielen, kam Mia vor und gab mir zu meiner großen Freude und Überraschung einen Nasenstüber. Floh hielt sich zurück, kam aber auch ein Stück hervor um Hallo zu sagen. Paul blieb wie zu erwarten an die Wand gekauert und wollte nicht vorhanden sein. Aisha ist eine süße, zutrauliche, schlanke Grautigerin, die auch bereits am zweiten Tag aus ihrem Verstecke kam und mich begutachtete. Sie freut sich über Zuwendung und ist auch sehr aufgeschlossen gegenüber Mia und Floh. Floh allerdings ist noch nicht davon überzeugt, dass weitere Artgenossen eine Bereicherung darstellen und wehrte die freundliche Kontaktaufnahme von Aisha, recht moderat, durch Fauchen und Verschwinden, ab. Mia ist etwas aufgeschlossener, aber man merkt auch ihr an, dass sie bislang nicht viele andere Artgenossen kennengelernt hat. Aber auch sie ist sehr zurückhaltend und reagierte sehr angemessen auf die kecke freundliche Begrüßung von Aisha. Während Mia und Floh sich unter dem Tisch in der Mitte des Zimmers postieren, läuft Aisha aufgeregt von Spielzeug zu Spielzeug und registriert jede meiner Bewegungen mit Neugierde. Das hemmt Mia und Floh etwas.
Paul liegt unbeweglich unter dem Tisch, ich werde ihm noch nicht auf die Pelle rücken und ihm erst einmal die Chance geben sich etwas an die neuen Gegebenheiten zu gewöhnen. Bei meinem letzten Besuch in seinem alten Refugium, hatte er zum aller ersten Mal ein Stückchen Huhn gefressen. Ich hatte ihm unter den Tisch ein Stückchen vor die Nase geworfen. Zunächst stellte er sich wie immer Tod. Als Mia aber unter den Tisch hinter einem Spielzeug her rannte und zwischen ihm und mir stehen blieb, fühlte er sich sicher genug den Leckerbissen zu testen. Zuvor hatte er draußen vor der Klappe gesessen und michinteressiert beäugt. Auch das ein erstes Zeichen von Annäherung. Ich bin froh.
Die beiden Kinder von Aisha (Sabrina und Milo) sind noch sehr scheu. Sie lagen auf einem abgehängten Stuhl. Ich hob das Laken und legte vorsichtig etwas Huhn vor ihre Schnuten. Sie fauchten leise. Kurz nach dem ich das Laken sachte wieder zurück gelegt hatte, hörte man es leise schmatzen. Milo glitt nach einigen Minuten vom Stuhl, blickte mich überrascht an und war augenscheinlich auf der Suche nach mehr von diesem guten Essen. Als ihm klar wurde in welche Lage er sich gebracht hat, glitt er mit dem Bauch auf dem Boden zum nächsten Versteck und rettete sich eilig. Ich legte ihm am Ende der Sitzung noch etwas Huhn unter das Laken und bin froh, dass ich schon einen Trigger habe.