Dominique und La bete haben ein neues Zuhause gefunden

Dominique und La bete haben ein neues Zuhause gefunden,

Dominique entpuppte sich sehr zu meiner Überraschung bei der Überprüfung seiner Papiere als Mädchen. Ihre neuen Halter hatten auf der Homepage nach einer Katze ausschaugehalten, die schon lange im Tierheim saß und schlechte Vermittlungschancen hatte. Obwohl sich Dominique an mir orientierte und auch Futter aus den Händen nahm, hat sie sich von mir nur ganz flüchtig berühren lassen. Während der ganzen Zeit hat sie sich keiner anderen Katze angeschlossen, lediglich Herta hatte sie akzeptiert. Dominique ist in einen katzenfreies Zuhause mit Freigang umgezogen und diese Veränderungen haben dazu geführt, dass sie sich bereits nach einer Woche streicheln ließ. Solche Erfahrungen erstaunen mich immer wieder, Dominique wurde im Tierheim für eine verwilderte Hauskatze gehalten und die Chancen für eine solche Katze sind minimal ein neues Zuhause zu finden, aber hier passierte wieder einmal ein kleines Wunder. Nun ist Chandro der Zimmerälteste, aber ich hoffe, dass sich der umgängliche und sehr soziale Kater auch bald, vielleicht mit seiner Freundin Luzy, in die Herzen eines Menschen mogelt. Luzy ist auch immer aufgeschlossener, neulich habe ich sie beim Vorbeilaufen streicheln dürfen, sie schien es nicht weiter zur Kenntnis zu nehmen, was mich sehr gewundert hat.

Außerdem hat auch Labete ein neues Zuhause gefunden, Labete war im vergangenen Jahr mit ihren Welpen bei uns gestrandet und machte in den vergangenen Wochen enorme Fortschritte. Sie spielte mit und nahm Futter aus der Hand entgegen, ihre Angriffslustigkeit war vermutlich nur auf ihre Mutterschaft bedingt.

Außerdem macht Biene weiter Fortschritte, sie läuft nur noch weg, wenn ich das Zimmer betrete, sobald ich sitze, kommt sie schüchtern heran charmiert und windet sich um jeden Gegenstand um zu beweisen wie süß sie ist. Sobald sie die Situation für einigermaßen ungefährlich hält, schmeißt sie sich auf die Seite und muss ausgiebig gestreichelt werden. Dabei plustert sie vor Aufregung die Haare an der Schwanzwurzel auf und fängt an zu speicheln. Sie hat sich fast 8 Monate nicht anfassen lassen und nur versteckt und verkrochen und nun lässt sie sich endlich wieder streicheln. Ich frage mich immer, was in diesen Tieren zusammenbricht, wenn sie ihr Zuhause verlieren und bei uns landen, dass der Schock so groß ist, dass sie sich verstecken, nicht mehr anfassbar sind, oft nicht mehr fressen und scheinbar einen Schritt zurück in der Sozialisation machen. Ihre Schwester Marga ist noch immer scheu und verfolgte nur selten unsere Spielstunden aus großer Entfernung.

Tom versucht allem aus dem Weg zu gehen, manchmal sehe ich ihn im Zimmer am Fressnapf stehen, aber sobald ich mich der Tür nähere ergreift er die Flucht und verschwindet draußen unter den Sträuchern. Aber die Sichtungen nehmen zu, dass bedeutet auch, dass er unvorsichtiger wird und ich hoffe sehr, dass ich ihn bald aus der Reserve locken kann.

Auch Cain ist lieber unsichtbar. Er ist nun schon bald 8 Wochen in seiner neuen gruppe und ich habe ihn noch nie gesehen, anders sein Kumpel Gismo. Gismo ist sehr neugierig, was mir in die Karten spielt, solange ich vor der Tür und er hinter der Tür ist, ist alles gut, ich darf ihm auch Leckerchen durch den Türspalt zu schnicken, aber die Tür darf ich nicht aufmachen, dann verschwindet er wie Tom im Gestrüpp. Vorgestern hat er mir beim Spielen mit seinen Nachbarn aus Zimmer drei zugeschaut, und er hat sogar das Huhn gefressen, dass ich ihm zugeworfen habe.

Biene (2) Biene (3) Biene (4) Biene (5) Biene Labete (2) Labete (3) Labete Luzy (2) Luzy (3) Luzy (4) Luzy (5) Luzy Luzy_LabeteZaungäste