Pechmarie – Mollys Auszug verzögert sich wegen einer Grippe

Molly hat große Fortschritte gemacht, sie zog unter der Heizung aus und in den kratzbaum ein und vergrößerte Ihr Territorium um das neben dem Kratzbaum stehende Bett. Ich setzte mich mit dem Rücken an das Bett undspielte mit der federangel hinter mir mit Molly. In der vergangenen Woche schnüffelte sie sogar an meinem ausgestreckten Zeigefinger und nahm ein Stückchen Huhn aus der Hand entgegen. Ich war richtig stolz und dann kam auch noch eine Interessentin, die eine ruhige Katze als Gesellschafterin für ihren 17 Jahre alten Kater suchte. Am Samstag sollte Molly ausziehen. Als ich mich nachmittags von ihr verabschieden wollte, tropfte ihr gräulicher Schnodder aus der Nase und sie nieste ohne Unterbrechung. Sie musste mit dem Kescher eingefangen werden, um ihr Medikamente zu geben. Der Auszug wurde verschoben. Am Montag musste Sie sogar zum Arzt gebracht werden, weil wir ihr keine Medikamente mehr geben konnten. Ich hoffe sehr, dass sie schnell gesund wird und ihre neue Familie solange auf sie wartet.

Minka hatte in den vergangenen Wochen sehr unter der wechselnden Zimmerbesetzung gelitten. Obwohl sie ja fast ausschließlich unter ihrem Stuhl sitzt, hatten die neuen Katzen und Gerüche sie so sehr verunsichert, dass sie nicht mehr auf die Katzentoilette ging, sondern unter einen Stuhl pinkelte. Sie kommt aber weiterhin regelmäßig heraus, und lässt sich ein wenig am Rücken streicheln, während ich ihr Leckerchen gebe.

Neben Molly und Minka, gehört auch Julchen nach wie vor zur Stammbesetzung. Julchen hadert unverändert mit ihrer Situation, ihren Zimmergenossen und den sie umgebenden Menschen. Der einzige Fortschritt ist, dass sie hin und wieder durch das Zimmer läuft und gelegentlich mit der Federangel spielt. Alle Versuche sie anzufassen quittiert sie mit Pfotenhieben und Fauchen.

Die Grautigerdame Tiger wurde durch eine Siamesin gleichen Namens ersetzt. Sie ist sehr schüchtern und verunsichert und frisst schlecht. Nur den Bewegungen und den Geräuschen meiner Federangel kann sie kaum wiederstehen. Sie streckt den Kopf aus ihrem Versteck hervor und ihre Augen verfolgen aufgeregt, dass komische Federteil. Wenn sie im Kratzbaum sitzt, kann ich sie auch etwas kraulen.

Die schwarze Minka Nummer 2 hat auch ein neues Zuhause gefunden und wurde durch Mana, die ebenfalls schwarz und sehr zugänglich ist, ersetzt.