Noch mehr Grüße

Josh ist ebenfalls schneller als ich dachte in seinem neuen Zuhause heimisch geworden. Und wieder alle Erwartungen genießt er bereits ausdauernd regelmäßige Schmusestunden. Er gibt stürmisch Köpfchen und hullert sich vor Wonne auf dem Fußboden.
Am spannendsten sind die kurzen Ausflüge auf die Terrasse, die ihm einen ersten Vorgeschmack auf sein neues Revier geben.

Josh relaxt nach einer Erkundungstour im neuen Zuhause

Josh beim Schmusen

Ich sehe ihn noch in seinem Zimmern bei seinen Schwestern sitzen, interessiert, skeptisch, bereit Freundschaft zu schließen, von der eignen Courage selbst oft überrascht, mit meiner Nähe kokettierend, sie aber doch immer ablehnend.
Ich bin immer wieder verblüfft, welche riesiges Vertrauen sie bereit sind uns in einem neuen liebevollen Zuhause in aller kürzester Zeit entgegen zu bringen.
Die Anpassungsleistungen dieser Tiere, ihre unterschiedlichen Methoden, den Tierheimstress, die Unterbringung ohne regelmäßigen Kontakt mit Menschen, die ständige Frustration ihres Anschlussbedürfnisses, die Zwangsgemeinschaft mit Artgenossen, die fehlenden Beschäftigungsmöglichkeiten und Außenreize, Monotonie, Revierkämpfe, mangelhafte Sozialisierung, zu adaptieren und zu kompensieren erstaunt mich jedes Mal aufs Neue.