Rückschlag bei Tamtam und Filou

Tamtam, Filou und Cleo wurden Ende April aus dem Zimmer 16 in das Zimmer 1 mit Freigehege verlegt. Sie sind jetzt mit Felix und Mohrle ♀ 9 Monate vergesellschaftet. Die Stimmung im Zimmer ist schlecht. Nur Mohrle ist fröhlich und ausgelassen. Cleo leidet sehr unter der Gruppenhaltung. Sie sucht meine Nähe aber kann nicht ertragen, dass nun Mohrle oder Felix sich auch bei mir aufhalten. Sie droht regelmäßig und schlägt dann vor Unsicherheit auch nach mir. Da Mohrle alles Spannend und toll findet stört sie die Interaktionen mit Cleo regelmäßig, daher spielt Cleo wiederrum nur unter dem Bett mit mir.

Felix ist gelassen aber nicht ausgelassen, Mohrle kann er einordnen, aber gleichzeitig kann er auch nichts mit ihr anfangen. Sie ist keine Bedrohung, aber irgendwie lästig. Felix begrüßt mich und streicht oft an mir vorbei, ich darf ihn auch kurz am Kopf und Nacken streicheln, aber es kommt auch häufig zu Abwehrangriffen, begleitet von Schwanz rudern und Ohren zur Seite klappen. Auch mit ihm kann ich schlecht spielen, weil Mohrle immer dazwischen funkt.

Alles in allem ist er aber ruhiger und nicht mehr so gestresst wie zu letzt mit Cameo. Er läuft durch das Zimmer und das Freigehege nicht mehr von Deckung zu Deckung, und vor allem frisst und trinkt er nicht mehr gierig in meiner Anwesenheit, wie noch vor einigen Wochen, als meine Gegenwart Cameo von seinen Übergriffen abhielt.

Tamtam und Filou wurden in der ersten Woche nicht in ihrem neunen Zimmer gesehen. Beide sitzen auf abgehängten Stühlen. Ich lege ihnen immer etwas gekochtes Huhn unter den Überwurf. An den ersten beiden Tagen hat keiner der beiden das Huhn während meiner Anwesenheit angerührt. Am Dritten Tag begann zunächst Filiou nach etwa 15 min die Bröckchen zu essen. Am fünften Tag hat auch Tamtam unter dem Überwurf gefressen.

Filou zieht sich unter dem Überwurf auch nicht mehr vor meiner Hand zurück, sondern hebt den Kopf leicht in die Richtung meiner Hand und riecht an dem Hühnchen.

Tamtam quittiert das Anheben des Tuchs noch mit Fauchen und Spucken.

Nach einer Woche ist zuerst Filou aus ihrem Versteck heraus gekommen und zu Tamtams Versteck gelaufen. Sie fraß ein Stückchen Huhn und pfötelte kurz an der Gerte. Vielleicht durch Filous Nähe bestärkt zeigte sich auch Tamtam für ein paar Augenblicke.

Durch den Zimmerwechsel fange ich bei ihm fast wieder am Anfang an, sechs Wochen Arbeit dahin.