Barney, Ludwig, Oliver und Pheobe ziehen um

Ludwig lässt sich nun streicheln, wenn ich ihm Huhn vorlege und er findet es nicht mehr erschütternd und rennt nicht mehr gleich weg. Er klettert frech über mich drüber und ist nur verschüchtert wenn ich aufrecht vor ihm stehe. In seiner Gruppe spielt er sich mächtig auf und jagt jedem das Futter ab, auch seiner Mutter. Barney ist viel zurückhaltender als Ludwig. Er läßt sich nicht anfassen, aber er liebt Spiele mit der Federangel. Oliver macht die größten Fortschritte von den Dreien, ich darf ihn streicheln !!!!!! und er genießt es augenscheinlich sogar, denn er macht einen Buckel, wenn ich über den Rücken streiche. Hin und wieder erschrickt er und pfeffert mir eine, aber er schlägt ohne Krallen. Oft liegt er in meiner Reichweite auf dem Boden und blinzelt mit mir. Ich erzähle ihm viel und er entspannt sichtlich dabei.

Anfang Juni sind alle umgezogen in ein Zimmer mit Freigehege, da sie nun schon so lange ohne Aussicht und Frischluft in den oberen Räumen gesessen haben. Oliver hatte den Umzug am schnellsten verkraftet, schon am zweiten Tag kam er mir entgegen und forderte seine „Menschenzeit“ ein. Barney war der nächste, der sich aus seinem Versteck in der ungewohnten Umgebung heraustraute. Ihm machen die beiden vorhandenen Katzen Romy und Struppi noch Angst. Die beiden sind auch nicht wirklich freundlich und jagen sich fauchend oft durchs Zimmer. Ludwig habe ich nur aus der Ferne gesehen, er sitzt unter einer Bank bei seiner Mama Pheobe, die ihm scheinbar noch immer Rückhalt gibt, und flüchtet panisch, wenn ich mich ihm nähere, obwohl er sich im alten Zimmer wie ein kleiner Bully benommen hat.  Auch Pheobe ist etwas geschockt vom Transport und dem Umzug, aber ich bin sehr zuversichtlich, dass wir bald wieder an den Fortschritten anknüpfen können.

Barney (1) Barney (2) Barney (4) Ludwig (2) Ludwig Oliver (7) Oliver (12) Pheobe (14)