Annährung

Max saß wieder in seiner Kratzbaumhöhle. Ich hängte die Fensterscheibe trotz des „Unglücks“ vom vergangenen Tag wieder ab. Max quittiert das damit verbundene Rumoren in seiner Box mit Knurren. Ich krabbelte wieder in die Box und erzählte Max von dem Kangalweibche, dessen Gehege direkt vor Max Fenster lag. Er beruhigte sich nach etwa 10 min und ich begann wieder kleine Stückchen Hühnerfleisch vor die Kratzbaumöffnung zu werfen. Nach weiteren fünf Minuten streckte er den Kopf vorsichtig heraus und fraß ganz langsam ein Stückchen. Nach einigen Minuten durfte ich ihm die Bröckchen auch in die Kratzbaumhöhle legen. Beim Aufnehmen des Futters und beim Fressen berührte ich seine Backen und den Bereich hinter den Ohren mit zwei Fingern. Er fand es nicht toll, aber er fühlte sich davon auch nicht so gestört, dass er das Fressen unterbrach. Er wirkte sehr ruhig. Ich versuchte ihn mit einem Federpuschel zum Pföteln zu bewegen. Darauf ließ er sich nicht ein, allerdings konnte ich, an seinem Ohrenspiel und den Bewegungen der Schnurrhaare, ein Zeichen von Interesse erkennen.