Armer Paul

Seit einigen Wochen muss der arme Paul unseren Spielstunden beiwohnen, weil ich den Außenbereich zumache. Leider konnte er der Sache bis jetzt nichts abgewinnen. Mia und Floh begrüßen mich murrend an der Tür und ich darf beide kurz streicheln. Mia geht mit erhobenem Schwanz voraus, reibt sich an allen vorhandenen Möbeln und dreht sich immer wieder zu mir um, manchmal schnurrt sie. Floh ist noch zurückhaltender und setzt sich vor den abgehängten Tisch. Floh spielt zurzeit ausgelassener, als Mia. Mia setzt sich oft vor mich und betrachtet mich, sie streunert um mich rum, frisst Hühnchen und lässt sich streicheln. Ihr scheint meine Gegenwart wichtiger zu sein, als die Spielereien. Ich setze mich jetzt, da ich die beiden nicht mehr mit meiner Nähe irritiere neben den Tisch und hebe das Laken an, so dass Paul mich sehen kann und ich ihn etwas anspielen kann. Das Anheben des Lakens quittiert er mit Brummen, dann versucht er seinen Kopf in den Decken zu verstecken. Auch das Huhn reizt ihn nicht, er hat noch zu viel Angst. Das Gespiele unter dem Tisch lässt er über sich ergehen, auch wenn die Mädchen im Eifer des Gefechtes über ihn stolpern. Leider noch keine Fortschritte bei Paul.

Nachtrag: Paul Mia und Floh sind umgezogen. Neues von den Dreien erfahen Sie aus dm Katzenhaus Zimmer 14.  Es gibt gute Neuigkeiten!!!