Molly heißt jetzt Tinkerbell

Auch Molly hat nun nach einem längeren Tierarztaufenthalt, die Zähne waren in einem schlimmen Zustand, endlich ein neues Zuhause. Als Unterhaltung für einen 17 jährigen Kater wurde sie von einer Dame adoptiert, die sich auf scheue Katzen und deren Resozialisierung versteht. Molly sitzt mittlerweile gerne vor dem Fernseher und verfolgt das Geschehen in ihrem neuen Zuhause mit großem Interesse. Ich freue mich sehr, dass Molly mit der Vorgeschichte doch relativ schnell ein neues Zuhause gefunden hat. Tschüß Molly!

 

PS: Ihr neuer Mensch hat mir erlaubt einige Fotos und einen klein en Text zu veröffentlichen:

 

Guten Tag Frau Reinschmidt,

das süße Streifenhörnchen ist gerade auf Entdeckungstour in der Wohnung, aber sobald sie hier im Wohnzimmer vorbei schaut, werde ich die Grüße weiterleiten :-))

Sie können gerne aus der e-Mail an Frau Grieshaber zitieren. Nachfolgend noch ein paar weiter Infos zu Tinkerbells neuem Leben.

Leider reagiert sie bei mir noch nicht auf Spielversuche. Die Federangel ist zwar interessant, kann sie aber noch nicht hinter dem Fernseher hervorlocken. Da bin ich noch zu ‚gefährlich‘. Dafür mag sie die mit Baldrian oder Katzenminze gefüllten Spielzeuge. Sobald sie an denen vorbeikommt, bleibt sie stehen und reibt sich daran. Auch hier ist der Mut noch nicht groß genug, um damit zu spielen.

Allerdings gibt es auch Fortschritte. Wenn sie auf den Kratzbäumen im Flur liegt, bleibt sie meistens liegen, auch wenn ich vorbei laufe. Auch geht der Weg nicht mehr jedes Mal direkt hinter den Fernseher. Solange ich ruhig am Tisch oder auf der Couch sitze bzw. nicht direkt auf sie zukomme, bleibt sie ‚draußen‘. Außerdem probiert sie jetzt auch alle Liegeplätze aus (Kuschelkissen, Kuschelkörbchen, Hängematten an der Heizung, etc.) und befindet die meisten für geeignet, den Platz hinter dem Fernseher – zumindest zeitweise – zu ersetzen.

 

Sie hat auch gelernt, welche Geräusche das Futter ankündigen. Das nachfolgende ‚Spielchen‘ kenne ich schon von meiner vorherigen Katze. Diese hat aber wesentlich länger gebraucht, bis sie so weit war und streicheln durfte ich sie erst nach 2 Jahren. Aber zum Schluss war sie – genau wie mein Kater – total verschmust. Leider hatte ich nur 7 Jahre mit ihr, in der ich ihr zeigen konnte, dass das Leben auch schön sein kann. Aber jetzt zurück zu Tinkerbell.

Das Spielchen geht so:

– ich gehe in die Küche zum Füttern und spüle die Näpfe

– Tinkerbell kommt rein

– ich hole das Tuch zum Abtrocknen und das Futter

– Tinkerbell rennt raus

– ich mache das Futter auf

– Tinkerbell kommt rein

– ich gehe zur Futterstelle und stelle die Näpfe hin

– Tinkerbell rennt raus

– ich gehe aus der Küche

– Tinkerbell geht auf Sicherheitsabstand und wartet mit vorwurfsvollem Blick, dass ich endlich weggehe

– aber selbst wenn ich jetzt stehenbleibe treibt der Hunger Tinkerbell in die Küche – zur Not auch direkt über meine Füße