Anika zieht um und Julchen bekommt Privatstunden

Nach dem Minka, meine bisher „schwerste“ Patientin und die scheue Molly nun endlich ein Zuhause gefunden hatten, blieben Anika und Julchen zurück, denn auch Mana und Tiger konnten schnell vermittelt werden.

Anika, eine wilde moccafarbene Perserin, hatte zuvor ins Zimmer 15 starken Flohbefall gebracht und hatte damit auch das arme nervöse Julchen angesteckt. Anika und Julchen wurden mehrmals entfloht, aber Julchen entwicklete eine starke Flohdermatitis und leckte sich großflächig kahl und wund. Der Stress und die immer wechselnde Belegung setzten Julchen immer stärker zu und sie wurde immer aggressiver. Unter diesen Umständen war Julchen nicht zu helfen und ich entschloss mich sie bei mir ohne Umschluss mit meinen Katzen aufzunehmen. Nach dem ich Kiba so langsam verloren hatte, wollte ich eigentlich keinerlei Experimente mehr wagen, aber dieses kleine, fuchtige,  weiße, zerfressene Pelzwesen, hatte in diesem Zustand  ganz schlechte Karten auf eine Vermittlung. Vor Ostern fiel die Entscheidung und ich nahm Julchen mit nach Hause. Anika blieb allein zurück und wurde zu Aphrodite ins Untergeschoß ins Zimmer 15 mit Freigehege umgesetzt.

 

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